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Gone

Ich weiß nicht wer ich bin, oder wie es soweit kommen konnte. Die letzten 2 Jahre sind an mir vorbei gezogen. Seitdem du nicht mehr hier bist, ist mir mein Leben egal, es ist mir egal was mit mir passiert, es ist mir egal was um mich rum passiert. Du bist gegangen ohne das ich mich wirklich verabschieden konnte. An dem Tag wo du mich zum Bahnhof brachtest, dachte ich noch wir sehen uns in spätestens ein oder zwei Monaten wieder. Zwei Jahre sind vergangen in denen wir immer wieder Kontakt hatten und dann wieder Monate nicht. Ich weiß dir geht es da wo du bist nicht gut, ich weiß er quält dich, und das es dir von Tag zu Tag schlechter geht. Weißt du noch was die Ärzte damals gesagt haben? Das du Medikamente nehmen musst, Medikamente die du dort wo du gerade bist nicht hast. Weißt du was die Ärzte gesagt haben was passiert wenn du diese nicht nimmst? Das du wieder einen Herzinfakt haben wirst. Den du nicht überleben wirst. Dein Herz ist zu schwach. Ich kann dir nicht beschreiben wie sehr es mich Tag ein Tag aus quält. Ich fühle mich so hilflos. Ich will ihm die Schmerzen zufügen die er uns zugefügt hat. Ich will das er so leidet wie du die letzten Monate gelitten hast. Ich will das du da endlich raus kommst. Aber er lässt dich nicht gehen, er sperrt dich ein, du bist in einem Land wo dir keiner hilft, wo du die Sprache nicht verstehst. Gefangen in deinem eigenen Haus. Jedes Mal wenn wir schreiben bricht es mir das Herz, jedes Mal wenn du mir erzählst was er wieder gemacht hat, was er gesagt hat, wächst der Hass in meinem Herzen. Ich will nichts mehr als da sein und dir helfen. Du bist stark, du warst dein Leben lang stark, obwohl es das Schicksal nie gut mit uns gemeint hat Mama. Niemand ist mehr da, niemand steht mehr zu uns, sie sagen sie verstehen nicht warum du gegangen bist, uns allein gelassen hast, alles hinter dir gelassen hast. Aber ich verstehe dich, du wolltest weg, du wusstest du lebst nicht mehr lange, ich verstehe das dir alles zu viel war, du hast dich hier nie wohl gefühlt. Du warst hier nur wegen meinen Schwestern, und dann kam ich. Du musstest viel durchmachen, ich verstehe das. Egal was passiert ist, ich stehe hinter dir. Sag meiner Schwester das sie nicht so reden soll. Jeder Mensch macht Fehler. Und du hast uns genug verziehen. Als du mir vor 3 Wochen dann das Foto von dir geschickt hast, bin ich gebrochen. Ich konnte nicht mehr klar denken. Du bist nicht mehr du, du darfst nicht mehr du sein. Du hast gesagt du wirst versuchen zu gehen, obwohl wir Beide wissen wie gefährlich es ist. Aber es ist die Einzige Chance da raus zu kommen, und ich werde alles tun um dir zu helfen. Wenn ich könnte, ja dann würde ich sein Leben beendet. Wie du selbst gesagt hast, es ist makaber. Die Realität ist makaber, das Leben ist nie leicht und war es nie. Jetzt sitze ich hier, und weiß nicht mehr was ich machen soll, weiß nicht was ich denken soll. Fühl mich allein und hilflos.
27.4.15 01:43
 


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